März 2002

Thema: Ostereier - so ziemlich eigenwillig!

Dsc00004.jpg (7838 Byte) Das rohe Ei lässt sich nur sehr schlecht in eine schnelle Drehung versetzen. Außerdem bleibt das Ei stets in der Waagrechten.
 
Dsc00001.jpg (7067 Byte) Das hart gekochte Ei verhält sich ganz anders. Es ist viel leichter, es zum Drehen zu bringen. Außerdem richtet es sich bei ausreichender Drehgeschwindigkeit plötzlich auf und dreht sich in der Senkrechten sehr stabil weiter - fast wie ein Kreisel.
  
ei1.jpg (10211 Byte) Dass man das gekochte Ei besser zum Drehen bringen kann, liegt daran, dass alle Teilchen des Eies eine feste Lage haben. Im flüssigen Ei ist das natürlich anders. Die flüssigen Bestandteile wie Eidotter und Eigelb erhalten beim Drehen unterschiedliche Geschwindigkeiten und es kommt zu Strömungen im Ei, die die Bewegung abbremsen.
Den Effekt, dass sich das gekochte Ei aufrichtet und wie ein Kreisel weiterdreht, hat mit dem Drehimpuls des Eies zu tun. Die Unwucht des Eies, die durch seine Form bedingt ist, wird durch das Aufrichten sehr stark vermindert.
 

© Joachim Lerch, Mundinger Weg 33, 79331 Köndringen

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