März  2000

Thema: Wärmestrahlung

Wärme kann auf unterschiedliche Weise transportiert oder übertragen werden.

Hält man z.B. eine abgewickelte Büroklammer in eine Kerzenflamme, so spürt man erst nach einiger Zeit, dass sich die Klammer erhitzt hat. Die Wärme wandert sozusagen durch das Material. Ist die Büroklammer aus Kupfer (rötliches Metall), so kann die Wärme besser hindurch geleitet werden, als z.B. durch eine Büroklammer aus Eisen. Hält man beide Drähte gleichzeitig in die Flamme, kommt die Wärme in Kupfer also früher an. Diese Form der Wärmeübertragung nennt man Wärmeleitung.

An einem heißen Heizkörper kann man leicht erkennen, dass die warme Luft nach oben steigt und sich im Raum verteilt. Dies nennt man Wärmetransport.

Wärme kann jedoch auch durch Strahlung transportiert werden, oft gemeinsam mit sichtbarem Licht. Wärmestrahlung kann man -genau wie Licht auch- durch spiegelnde Oberflächen reflektieren. Das ist auch der Effekt, der bei der Rettungsfolie eingesetzt wird.

03-00-1b.jpg (25338 Byte) Schneide aus der Rettungsfolie ein ca. 50 mal 50 cm großen Stück. Klebe es an einer Seite mit dem Klebeband so zusammen, dass man bequem mit der Hand hinein kann. Die goldene Spiegelfläche sollte außen zu sehen sein.

 

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Man klebt nun auch die vordere Öffnung zu, damit diese Folientüte vorne geschlossen ist.

Nun macht man in diese Folientüte mit der Schere einen kleinen Schnitt (vorsichtig arbeiten, damit man nicht die ganze Folie durchtrennt). Nun kann man das Thermometer vorsichtig hinein schieben und mit Klebeband rundherum festkleben.

 

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03-00-6.jpg (24422 Byte) Nun schiebt man die Hand in die entstandene Tüte. Damit hinten keine kühle Luft hinein strömt, wird die Tüte mit einem Haushaltsgummi zusammen gehalten.

Nun wird das Thermometer eingeschaltet und die Anfangstemperatur gemessen. Was stellst du fest? Was fühlst Du?

Lasse Dir mindestens fünf Minuten Zeit und merke Dir den Temperaturverlauf.

Den gleichen Versuch solltest du auch mit dem durchsichtigen Müllbeutel machen.  03-00-8.jpg (25017 Byte)
03-00-7.jpg (34185 Byte) Weil von Versuch zu Versuch die Bedingungen anders sein können, ist es ratsam, beide Versuch gleichzeitig durchzuführen - je ein Experiment an jeder Hand. Dafür brauchst du aber einen Helfer. Wie du links siehst, braucht man für ein Experiment schon beide Hände.
Erklärung
© Joachim Lerch, Mundinger Weg 33b, 79331 Köndringen

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